barco negro

Das erste Interview mit der Leserkanone

 

Mario Lima über ›Barco Negro‹, über Inspektor Fonseca und sein Team und über Portugal als Krimischauplatz.

 

Zum Interview geht es hier.

 

 

                               Schauplätze

 

Das Fischerdenkmal in Matosinhos

Das PJ-Gebäude in der Rua Assis Vaz

Das Lied ›Barco Negro‹ anhören:

(2 Videos)

 

Der berühmte Fado von Amália zieht sich wie ein Leitmotiv durch den Roman.

 

»Und einmal, als wir hier standen, hat sie zu mir gesagt: ›Das Mädchen in dem Lied, das bin ich.‹ Ich hab sie gefragt, wie sie das meint. Ob sie selbst einmal jemanden auf dem Meer verloren hätte. ›Ja, das habe ich‹, hat sie gesagt. ›Da war ich noch sehr jung.‹«

 

Es ist ein Lied, in dem es um Abschied und Trennung geht und um die Angst, den anderen für immer zu verlieren. Das Mädchen bleibt am Strand zurück, und der Geliebte muss hinaus auf See. Als sie allein ist, sieht sie noch einmal, als Schatten im blendenden Sonnenlicht, das Schiff, das ihn davonträgt. Barco Negro: das schwarze Schiff.

Die alten Frauen am Strand sagen: »Der kommt nicht wieder!« Aber sie will das nicht hören, sie sträubt sich dagegen: »São loucas, são loucas!« Sie sind verrückt, sie sind verrückt! Es kann nicht sein. So schwankt sie zwischen Hoffnung und Verzweiflung.

 

Hier der Klassiker von Amália. Es ist die gleiche Aufnahme wie auf der alten Schallplatte im Buch :

 

 

Und hier eine neue Version von Mariza :