Inspektor Fonseca

ermittelt in Porto

 

Paperback, Klappenbroschur, 13,5 x 20,6 cm, € 14,99

E-Book € 11,99

Buchcover Mario Lima: Barco Negro

 

Taschenbuch, 460 S. : € 13,90

E-Book : € 7,99

 

Der neue Fonseca

erscheint Juni 2019

 

 

Das Team von Inspektor Fonseca hatte schon mit eisbeschlagenen Vinho-Verde-Gläsern auf den wohlverdienten Sommerurlaub angestoßen, als plötzlich ein Mann brasilianischer Herkunft erschossen in seinem Sportwagen aufgefunden wird. Wenig später taucht ein Video auf, das mit dem Fall in Verbindung steht: Eine Zunge und ein Paar Ohren, genagelt an eine Holztür. Die „brasilianische Methode“ mit Spitzeln umzugehen. Das Video hatte acht Empfänger. Sind weitere Morde geplant? Wie viel weiß der Arbeitgeber des Ermordeten, ein windiger Immobilienmakler? Und was hat die Tochter eines berühmten Anwalts aus São Paulo mit dem Ganzen zu tun?

Die Ermittlungen führen die Ermittler Fonseca, Ana und Pinto in die brasilianische Unterwelt Portos, die sehr viel größer und mächtiger ist, als die malerische Kulisse der portugiesischen Küstenstadt es erahnen lässt.

 

Die alte Hafenstadt Porto, am Morgen nach einem

heftigen Herbststurm. Straßen sind überflutet, der Verkehr ist zusammengebrochen. Auch bei der Mordkommission stecken die meisten im Stau, als die Meldung eingeht. Ein Leichenfund in einem abgelegenen Haus am Atlantik.

Für Ana Cristina, frisch von der Polizeischule, ist das

die Chance, endlich an einer richtigen Mordermittlung

beteiligt zu werden. Diesmal ist sie dabei, in dem ersten Wagen, der am Tatort eintrifft.

In dem Haus liegen zwei Tote, ein Mann und eine Frau. Ein rätselhafter Doppelmord, der immer neue Fragen aufwirft. Eine Spur führt zurück in die dunkle Vergangenheit Portugals, die noch gar nicht so lange her ist.

Ana Cristina setzt alles daran, ihren ersten Fall zu lösen. Doch selbst der erfahrene Chefinspektor Fonseca stößt hier an seine Grenzen. Das Verbrechen hat Dinge in Gang gesetzt, die nicht mehr aufzuhalten sind. Unbemerkt bahnt sich ein Drama an, das tödlich enden wird.

 


Interview mit der Leserkanone

 

Mario Lima über ›Barco Negro‹, über Inspektor Fonseca und sein Team und über Portugal als Krimischauplatz.

Zum vollständigen Interview geht es hier.

 

 

Das Lied ›Barco Negro‹ anhören:

(2 Videos)

 

Der berühmte Fado von Amália zieht sich wie ein Leitmotiv durch den Roman.

 

»Und einmal, als wir hier standen, hat sie zu mir gesagt: ›Das Mädchen in dem Lied, das bin ich.‹ Ich hab sie gefragt, wie sie das meint. Ob sie selbst einmal jemanden auf dem Meer verloren hätte. ›Ja, das habe ich‹, hat sie gesagt. ›Da war ich noch sehr jung.‹«

 

Es ist ein Lied, in dem es um Abschied und Trennung geht und um die Angst, den anderen für immer zu verlieren. Das Mädchen bleibt am Strand zurück, und der Geliebte muss hinaus auf See. Als sie allein ist, sieht sie noch einmal, als Schatten im blendenden Sonnenlicht, das Schiff, das ihn davonträgt. Barco Negro: das schwarze Schiff.

Die alten Frauen am Strand sagen: »Der kommt nicht wieder!« Aber sie will das nicht hören, sie sträubt sich dagegen: »São loucas, são loucas!« Sie sind verrückt, sie sind verrückt! Es kann nicht sein. So schwankt sie zwischen Hoffnung und Verzweiflung.

 

Hier der Klassiker von Amália. Es ist die gleiche Aufnahme wie auf der alten Schallplatte im Buch :

 

 

Und hier eine neue Version von Mariza :

Schauplätze Barco Negro

Das Fischerdenkmal in Matosinhos

Das PJ-Gebäude in der Rua Assis Vaz