BARCO NEGRO

Kriminalroman

Buchcover Mario Lima: Barco Negro

 

Taschenbuch, 460 S. : € 13,90

E-Book : € 4,99

 

Die alte Hafenstadt Porto, am Morgen nach einem

heftigen Herbststurm. Straßen sind überflutet, der Verkehr ist zusammengebrochen. Auch bei der Mordkommission stecken die meisten im Stau, als die Meldung eingeht. Ein Leichenfund in einem abgelegenen Haus am Atlantik.

Für Ana Cristina, frisch von der Polizeischule, ist das

die Chance, endlich an einer richtigen Mordermittlung

beteiligt zu werden. Diesmal ist sie dabei, in dem ersten Wagen, der am Tatort eintrifft.

In dem Haus liegen zwei Tote, ein Mann und eine Frau. Ein rätselhafter Doppelmord, der immer neue Fragen aufwirft. Eine Spur führt zurück in die dunkle Vergangenheit Portugals, die noch gar nicht so lange her ist.

Ana Cristina setzt alles daran, ihren ersten Fall zu lösen. Doch selbst der erfahrene Chefinspektor Fonseca stößt hier an seine Grenzen. Das Verbrechen hat Dinge in Gang gesetzt, die nicht mehr aufzuhalten sind. Unbemerkt bahnt sich ein Drama an, das tödlich enden wird.

 


Interview mit Mordsbuch

 

Zum Interview mit dem Buchblog Mordsbuch.net geht es hier.

Interview mit der Leserkanone

 

Mario Lima über ›Barco Negro‹, über Chefinspektor Fonseca und sein Team und über Portugal als Krimischauplatz.

Zum vollständigen Interview geht es hier.

 

 

Das Lied ›Barco Negro‹ anhören:

(2 Videos)

 

Der berühmte Fado von Amália zieht sich wie ein Leitmotiv durch den Roman.

 

»Und einmal, als wir hier standen, hat sie zu mir gesagt: ›Das Mädchen in dem Lied, das bin ich.‹ Ich hab sie gefragt, wie sie das meint. Ob sie selbst einmal jemanden auf dem Meer verloren hätte. ›Ja, das habe ich‹, hat sie gesagt. ›Da war ich noch sehr jung.‹«

 

Es ist ein Lied, in dem es um Abschied und Trennung geht und um die Angst, den anderen für immer zu verlieren. Das Mädchen bleibt am Strand zurück, und der Geliebte muss hinaus auf See. Als sie allein ist, sieht sie noch einmal, als Schatten im blendenden Sonnenlicht, das Schiff, das ihn davonträgt. Barco Negro: das schwarze Schiff.

Die alten Frauen am Strand sagen: »Der kommt nicht wieder!« Aber sie will das nicht hören, sie sträubt sich dagegen: »São loucas, são loucas!« Sie sind verrückt, sie sind verrückt! Es kann nicht sein. So schwankt sie zwischen Hoffnung und Verzweiflung.

 

Hier der Klassiker von Amália. Es ist die gleiche Aufnahme wie auf der alten Schallplatte im Buch :

 

 

Und hier eine neue Version von Mariza :

Schauplätze

Das Fischerdenkmal in Matosinhos

Das PJ-Gebäude in der Rua Assis Vaz